ZV Hochwasserschutz Starzeltal

04.07.2016 08:18 von Axel Kruse

Der Zweckverband Hochwasserschutz Starzeltal investiert in die Umsetzung eines Hochwasserschutzkonzeptes. Das Konzept beinhaltet die Umsetzung mehrerer Hochwasserrückhaltebecken in Hechingen und Boll, Radar-Höhenstandsmessungen in Schlatt und Jungingen sowie einer Niederschlagsmessung in Hausen.
Die Fa. SAB Steuerungs- und Anlagenbau GmbH hat für die Ausführung der elektroteschnischen Arbeiten den Zuschlag erhalten, bei denen es sich im wesentlichen um sieben solarbetriebene Messstationen handelt. An den Messstellen werden hierfür 4m hohe Masten montiert welche mit einem Mastgehäuse und einem Photovoltaikpanel ausgestattet werden und somit im Inselbetrieb komplett autark arbeiten. Das Mastgehäuse beinhaltet die komplette Mess- und Fernwirktechnik um die gemessenen Daten via Mobilfunknetz an die Zentrale in Hechingen zu übermitteln. Der hausinterne Programmierer der Fa. SAB wird die Messstaionen paramentrieren, programmieren und in Betrieb nehmen.
Bei den Hochwasserrückhaltebecken werden die Einstaupegel anhand von Druckmesssensoren ermittelt, bei dem fließenden Gewässer "Starzel" hingegen werden Radarmessungen verbaut um den Flusspegel zu messen und zu dokumentieren. Um dieses Konzept und Frühwarnsystem für drohendes Hochwasser abzurunden wird in der Nähe des Hausener Sportplatzes eine Niederschlagsmessung installiert.
Der Zweckverband investiert in diese präventive Maßnahme insgesamt 4,5 Millionen Euro damit sich eine Katastrophe wie dem Starzel-Hochwasser im Februar 2008, bei dem es drei Tote und 100 Millionen Euro Schaden gab, nicht wiederholt.

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